Unsere kleine, aber feine Reihe von Klavierkonzerten gelangt inzwischen an 41 Standorten zur Aufführung. „Weltklassik einmal anders!“ steht unter der Schirmherrschaft der Professoren Bernd Goetzke, Matti Raekallio und Lars Vogt.

Die Pianisten, die bei „Weltklassik am Klavier!“ auftreten, zeichnen sich durch gewonnene internationale Wettbewerbe und besondere Persönlichkeit aus. Sie kommen u.a. aus China, Deutschland, England, Israel, Japan, Korea, Italien, Polen, Russland, Südafrika und der Ukraine. Bevorzugt präsentiert werden Klavierwerke des Barock, der Klassik und der Romantik. Komponisten wie Bach, Beethoven, Chopin, Haydn, Liszt, Mendelssohn, Mozart, Schumann und Schubert stehen im Vordergrund.

ROBERT SCHUMANNDrei Romanzen op. 281. Sehr markiert2. Einfach3. Sehr markiertFRANZ SCHUBERTDrei Klavierstücke D 9461. es-Moll – Allegro assai2. Es-Dur – Allegretto3. C-Dur – Allegro- Pause -BÉLA BARTÓK3 Burlesken op. 8cMAURICE RAVELGaspard de la Nuit M. 551. Ondine2. Le Gibet3. ScarboISTVÁN LAJKÓDer ungarische Konzertpianist István Lajkó ist ein erfahrener Interpret am Klavier und ausgezeichneter Künstler mit einer faszinierenden Persönlichkeit. Lajkó, geb. 1982, begann mit acht Jahren mit dem Klavierspiel. 2001 nahm er sein Studium an der Franz Liszt Academy in Budapest unter Profs. Falvai, Szokolay und Wagner auf (Abschluss 2007 – mit Auszeichnung). Er studierte bei Prof. Raekallio an der HMT Hannover, und folgte diesem an die Juilliard School NY. Lajkó hat zahlreiche internationale Wettbewerbe und Preise gewonnen, u.a. die Liszt-Bartók Competition Budapest und ein Yamaha Stipendium. Er konzertiert in ganz Europa, China und den USA und hat eine von Kritikern hoch gelobte CD mit Werken von Ligeti und Schumann veröffentlicht. Für seine Weltersteinspielung der Faust-Symphonie, bearbeitet für Klavier von Carl Tausig, erhielt er große Anerkennung und in Ungarn eine Auszeichnung. István Lajkó gibt sein Können und Wissen zurzeit an Hochschulen in Berlin, Budapest und Weimar weiter.“Weltklassik am Klavier – Die Zahl Drei – con variazioni!“Aller guten Dinge sind drei – lautet die deutsche Redewendung, die die außerordentliche Lage der Zahl Drei hervorhebt. Tatsächlich spielt die Drei in Mythologie, Religion, Literatur, Sprache, Kunst und darunter in der Musik immer eine wichtige Rolle. In Märchen kommt die Dreiheit in Form von drei zu bestehenden Prüfungen oder drei Söhnen und Töchtern ebenso häufig vor, wobei das dritte, jüngste Kind am besondersten ist. Die Dreifaltigkeit spielt in der Musik von Johann Sebastian Bach eine wichtige Rolle, aber wie sieht es bei aus drei Stücken bestehenden Klavierzyklen aus? Ist tatsächlich das dritte Stück in Werken von Schumann, Schubert, Bartók oder Ravel am außergewöhnlichsten?Das werden Sie heute erfahren, jedoch sollten Sie sich bewusst sein: ohne Eins und Zwei hätte die Drei auch keine besondere Lage!